Fahrzeiten, Kosten, aktuelle Meldungen:
01.09.2010
Hochwasserlage hat sich gebessert
Nachdem das Hochwasser der Ruhr in den vergangenen Tagen immer wieder zu Betriebsunterbrechungen geführt hat, sind die Pegelstände inzwischen deutlich gesunken.
Beide Fähren haben den Betrieb wieder aufgenommen und mit weiteren Störungen ist zunächst nicht zu rechnen.
Bei einer Änderung der Lage werden wir an dieser Stelle darüber informieren.
17.07.2010
Die neue Fähre ist da!
Die neue "Hardenstein" ist im Wasser und hat bereits ihr Schiffsattest erhalten. Das Schiff wird nun schrittweise in Betrieb genommen.
mehr Infos...
Fahrzeiten:
Der Fährbetrieb 2010 beginnt Karfreitag, den 2. April und endet am 31. Oktober.
April, Oktober: täglich 09.00 - 18.00 Uhr
Juni, Juli, August: täglich 9.00 - 21.00 Uhr
Mai, September: täglich 09.00 - 19.00 Uhr
Mittwochs erst ab 12.00 Uhr (Wartungstag)
Kosten:
Der Betrieb der Fähre ist auf Ihr freiwillig entrichtetes Fährentgelt angewiesen.
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Wissenswertes zur Ruhrtalfähre
Wie alles begann
Für den Lückenschluss des Rad- und Wanderweges zwischen der Burgruine Hardenstein und der Schleuse Herbede war zunächst eine Brücke vorgesehen. Wegen der erforderlichen nicht unerheblichen Durchfahrtshöhe für Fahrgast- und Arbeitsschiffe hätte die Brücke mit ihren Abmessungen nicht mehr in das Bild des Landschaftsschutzgebietes gepasst. Basierend auf einer Idee des Umweltdezernenten des Ennepe-Ruhr-Kreises, Klaus Tödtmann, hat die Wabe den Vorschlag, eine Fähre einzusetzen, aufgegriffen und weiter Entwickelt.
Im Rahmen des EU-Projektes „Artery – Flusslandschaften der Zukunft“, hat die Wabe mit zehn Teilnehmern eines Qualifizierungs- und Beschäftigungsprojektes die Ruhrtal-Fähre von September 2005 bis April 2006 ausgebaut, nachdem der Schiffskörper durch eine holländische Werft entwickelt und gebaut wurde.
Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis und der JobAgentur EN durchgeführt. Kooperationen mit der Stadt Witten, den Stadtwerken und dem Staatlichen Umweltamt sichern die Nutzung der Anleger und des Liegeplatzes.
Betriebsgenehmigung und Inbetriebnahme
Kurz vor Fertigstellung der Fähre überreichte der Regierungspräsident Arnsberg, Helmut Diegel, am 2. März 2006 im Rahmen einer kleinen Feierstunde die Betriebsgenehmigung.
Nachdem am 29. April die Schiffsuntersuchungskommission die Schiffsprüfung abgenommen hatte, stand dem Betrieb nichts mehr im Wege. So konnte die Fähre am 30. April im Rahmen der grossen Eröffnungsveranstaltung des Ruhrtalradweges feierlich eingeweiht und durch die Bürgermeisterin der Stadt Witten Sonja Leidemann auf den Namen „Hardenstein“ getauft werden.
An der Namenssuche beteiligten sich nach einem offiziellen Aufruf die Bevölkerung von Witten und Umgebung. Nachdem über 120 Namensvorschläge eingereicht wurden, hatte das Auswahlkomitee die Qual der Wahl. Es entschied sich letztlich mit Blick auf Schiffsnamen aus anderen Regionen für den geografischen und historischen Bezug an der Fährstelle. Die Gewinnerin wurde mit einem Essen für vier Personen im alten Fährhaus belohnt.
Fährleute
Parallel zu den Bauarbeiten an der Fähre hat die Wabe interessierte Frauen und Männer gesucht, die Spaß daran haben, die Fähre im laufenden Betrieb dann auch zu Führen. Die Mannschaft setzt sich aus 22 ehrenamtlichen Fährmännern und –Frauen und acht Teilnehmern aus Qualifizierungsprojekten zusammen.
Die Fährleute haben vor der Saison die Prüfung zur Erlangung des Ruhrpatentes erfolgreich bestanden.
Jeweils ein/e Fährmann/frau und ein/e Decksmann/frau sind für die sichere Übersetzung der Fahrgäste verantwortlich.
Inzwischen hat sich unter Leitung von Christoph Heemann ein Fährclub gegründet, der sich im Fährhaus bei einem kleinen Snack trifft um die Dienstpläne und wichtige Vorkommnisse rund um die Fähre zu besprechen. Zum Abschluss der Saison wurden die Fährleute von der Wabe für ihren Einsatz zu einem Ausflug zur Meyer-Werft in Papenburg eingeladen.